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11.12.2019

EDL-Circle 2019: „Nicht Verbote retten die Welt, sondern Ingenieure“

„Nicht Verbote retten die Welt, sondern Ingenieure.“ So knackig fasste Prof. Dr. Frank Janser die Rolle der Entwickler in und über die Automobilbranche hinaus zusammen. Dabei nahm er als Co-CEO und Technischer Direktor Aerodynamik der e.SAT GmbH beim diesjährigen EDL-Circle eine Sonderrolle unter den Referenten ein. Denn die e.SAT macht sich gerade daran die regionale Luftmobilität mit einem eigenen elektrischen Kleinflugzeug, dem "Silent Air Taxi" zu adressieren.

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Link: EDL-Circle 2019



20.11.2019

Nachhaltiger Fliegen - Mit Elektroantrieb in die Lüfte

Rund eine Milliarde Tonnen Kohlendioxid stößt der globale Flugverkehr jährlich aus. Wie die Luftfahrt nachhaltiger werden könnte, war Thema auf der eintägigen Konferenz „Greener skies ahead“ in Bonn. Einer der dort diskutierten Ansätze für kürzere Strecken: das Fliegen mit Elektroantrieb.

Eher ungewöhnliches Konzept für die Tragflächen

An der Entwicklung solch eines Flugzeugs mit Elektro- und Verbrennungsmotor ist Eike Stumpf beteiligt, Professor an der RWTH Aachen. Silent Air Taxi nennt sich die Maschine, die einem Piloten und vier Passagieren Platz bietet.

„Das Silent Air Taxi ist ein Lufttaxi für Regionaldistanzen. Das heißt, alles jenseits von hundert Kilometern, wenn man das überbrücken will in der Luft.“

Die Entwickler setzen auf ein eher ungewöhnliches Konzept für die Tragflächen: Ein Paar sitzt unterhalb der Pilotenkanzel, ein Paar auf dem Seitenleitwerk am Heck. Beide sind über Streben miteinander verbunden. Der fischförmige Rumpf des Fliegers scheint also aus einem rechteckigen Rahmen herauszuragen. Boxwing-Konfiguration nennt sich das.

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Link: Deutschlandfunk



29.10.2019

Spatenstich für den Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück

Heute wurde in einem formalen Akt unter Anwesenheit von NRW Verkehrsminister Hendrik Wüst, Vertretern der Stadt Aachen, der Städteregion Aachen, der Städte Würselen, Eschweiler, der RWTH Aachen University, der FH Aachen University of Applied Sciences und weiteren Mitstreitern der Umbau von Flugplatz Aachen-Merzbrück zum Forschungsflugplatz durch einen Spatenstich offiziell eröffnet.

Der Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück soll als Innovationsplattform gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Lehre, Transfer und Entwicklung sowie Industrie und Anwendung nachhaltige Impulse für die Allgemeine Luftfahrt und die wirtschaftliche Entwicklung Nordrhein-Westfalens setzen. Ziel ist die Erlangung der Gesamtsystemfähigkeit, d.h. der Möglichkeit der Erprobung von Kleinflugzeugen am Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück. Dies umfasst sowohl motorisierte Flugzeuge der General Aviation als auch Segelflugzeuge, deren Attraktivität durch die Nutzung elektrischer Antriebe zur Erhöhung der Reichweite deutlich gesteigert werden kann.

Nur so kann die Luftfahrtforschung der Aachener Hochschulen auf eine neue Ebene gehoben werden, um gemeinsam mit der Industrie innovative Konzepte für die intermodale Luftfahrt von morgen zu entwickeln, am Standort zu testen und schließlich zu produzieren.

Direktes Anwenderfeedback durch die Anbindung an den Verkehrslandeplatz sowie die Ansiedlung von vornehmlich mittelständischen Luftfahrtbetrieben ermöglicht es, kundengerechte Produkte agil zu entwickeln und passgenau am Markt zu platzieren.

Die Einbindung von Lehre und Ausbildung stellt weiterhin sicher, dass die Begeisterung für die Luftfahrt an die nachfolgenden Generationen weitergegeben wird und qualifiziertes Personal für die anspruchsvollen technologischen Herausforderungen der Zukunft zur Verfügung steht.

Die neue, deutlich längere Start- und Landebahn des Flugplatzes wird leicht verschwenkt zur aktuellen Start- und Landebahn errichtet. Hierdruch wird eine große Fläche freigegeben, die durch das Gewerbegebiet Aeropark für Forschung, Entwicklung und Industrie rund um das Thema Luftfahrt erschlossen werden soll.

Die Baumaßnahmen für die neue Start- und Landebahn werden bei guter Witterung bis Mai nächsten Jahres abgeschlossen.